03 Nov

Open Farming Machinery

english, deutsch

/* english */

In our Open Source Project of the Week series we feature this time not a certain company or project but a whole category:

open source agricultural machinery

While probably the most development of open source hardware currently happens in electronics there is also a big and growing number of projects and companies active in the field of agricultural machinery. Why is that?

I think one of the reasons is quite obvious. The business model is very clear. When you are in agriculture your business is to sell for example vegetables, crops, eggs and meat, not the machines you use to produce them. You don’t compete on the level of the machines you compete on the level of what you produce using the machines and how effective you are doing that. The business model is even to a non-expert very obvious: Produce and sell vegetables. Does open source hardware helps to do that better?

a. Some weeks ago I was on a podium with Michel Bauwens & John Restakis. And Michel Bauwens explained that the costs of open source hardware is only 1/8 of the costs of IP based designs. In proprietary devices you have high costs included for:

  • Dept
  • Transport (if the hardware is open source it can be produced and repaired locally)
  • Intellectual Property (IP)

(I asked Michel for the source for that and he referred to the book “Open Source Lab” by Joshua M. Pearce)

b. In his famous and for many people very inspiring TED talk the Open Source Ecology founder Marcin Jakubowski explains that he was inspired to start the project because his IP-protected tractor broke and made him after a while broke too. So he started with others to develop the open source tractor “Life-Trac”; they published the cost structure of it here and compared it to proprietary machines.

c. When you go open source, you can also use the potentials and advantages of open development for your R&D.

„We are using the open source model as a mechanism for rapid prototyping and the quick dissemination of new ideas and improvements for everyone.“ (Rory Aronson, FarmBot)

>. So as a conclusion to open source agriculture: Using open source machinery might help you to do your main-job better and more effectively. I think that more machinery-producers will start to see this possibility and more farmers start to ask the right questions.

Some Projects

Under the many projects that are out there I point out here only some of the famous with good and english (there is a lot going on in other languages as well) websites, most of them are more research based. Please post additions in the comments.

FARM HACK:

OPEN SOURCE ECOLOGY:

FARM BOT:

HAPI (hydroponics system):

VALLDAURA (green fablab):

MAYAPEDAL:

- MORE -

- RELATED -

OPEN SOURCE SEED INITIATIVE

OPEN FOOD NETWORK

- IN & AROUND BERLIN -

HOLLERGRABEN: ZUKUNFTSGERÄTE FÜR ZUGPFERDE UND GEMÜSEBAU:

BODENFUTTERTOPF VON OYA

SÖREN (irrigation system):

PRINZESSINNENGÄRTEN BERLIN

Is full of interesting solutions and they are happy to share with you how they work.

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Thanks to Sam, Dominik & Nikolai

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/* deutsch */

Offene Landwirtschafts-Maschinen

In unserer Open-Source-Project-of-the-Week-Serie geht es diesmal nicht um ein bestimmtes Projekt oder ein bestimmtes Unternehmen, sondern um eine ganze Kategorie:

Open Source Landwirtschafts-Maschinen

Während im Moment wahrscheinlich die meiste Open-Source-Hardware-Entwicklung im Feld von elektronischer Hardware stattfindet, gibt es doch eine große und wachsende Zahl von Projekten und Unternehmen rings um das Thema Landwirtschaftsmaschinen. Warum?

Ich denke, einer der Gründe dafür ist offensichtlich. Das Geschäftsmodell ist sehr klar. Ist man in der Landwirtschaft aktiv, dann verkauft man z.B. Gemüse, Korn, Eier oder Fleisch und nicht die Maschinen, die man nutzt, um diese zu produzieren. Man konkurriert nicht auf der Ebene der Maschinen, man konkurriert auf der Ebene dessen, was man damit produziert und wie effektiv man dabei ist. Auch für Laien ist das Geschäftsmodell klar: Gemüse produzieren und verkaufen. Hilft es, Open-Source-Hardware dabei einzusetzen, um das besser zu machen?

a. Vor einigen Wochen war ich auf einem Podium mit Michel Bauwens und John Restakis. Und Michel Bauwens erklärte, dass die Kosten für Open-Source-Hardware nur einem Achtel (1/8) der Kosten von Maschinen mit geschlossenem geistigem Eigentum entsprechen. In proprietären Geräten stecken Kosten für:

  • Schulden
  • Transport (ist die Hardware Open Source, kann man sie lokal produzieren und reparieren)
  • Geistigem Eigentum

(Ich habe Michel nach der Quelle für diese Zahl gefragt und er hat auf das Buch „Open Source Lab“ von Joshua M. Pearce verwiesen.)

b. In seinem berühmten und für viele Leute extrem inspirierenden TED Talk erzählt der Open Source Ecology [LINK] Gründer Marcin Jakubowski, dass er inspiriert wurde, das Projekt zu starten, weil sein proprietärer Traktor ausfiel und die Reparaturen ihn nach einer Weile pleite machten. Also begann er mit anderen den Open-Source-Traktor „Life-Trac“ zu entwickeln; & sie haben hier die Kosten im Vergleich zu proprietären Maschinen publiziert.

c. Arbeitet man offen (Open Source), kann man auch die Potentiale und Vorteile von offener Entwicklung (Open Innovation) für seine Forschung und Entwicklung nutzen.

„Wir nutzen das Open-Source-Modell als einen Mechanismus für schnelle Prototypenentwicklung und schnelle Verbreitung und Verbesserungen neuer Ideen für jeden.“ (Rory Aronson, FarmBot)

>. Als Zusammenfassung für Open-Source-Landwirtschafts-Maschinen: Offene Maschinen zu nutzen, kann dabei helfen, die eigentliche Hauptaufgabe effektiver zu erledigen. Ich denke (& hoffe), das mehr und mehr Maschinenproduzenten diese Möglichkeit sehen werden und mehr und mehr Bauern danach fragen werden.

Einige Projekte

Unter den vielen Projekten, die es gibt, zeige ich hier nur ein paar berühmtere mit guten englischsprachigen oder deutschen (es passiert auch viel in anderen Sprachen) Websites; die meisten davon sind forschungsorientiert. Die Liste ist oben auf der Seite unterhalb der englischen Artikelversion. Ergänzungen in den Kommentaren vorschlagen.

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Dank an Sam, Dominik & Nikolai

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